Hamburg & Schleswig-HolsteinLuxuswohnungen gefragt – Teuerste Wohnung in Harvestehude

Luxuswohnungen in Hamburg sind gefragt: Die teuerste Bleibe kostete 13,5 Millionen Euro. Wie entwickelt sich der Markt in den begehrten Stadtteilen?
Hamburg (dpa/lno) - Der Hamburger Immobilienmarkt hat im Luxussegment wieder angezogen. So seien im vergangenen Jahr 312 Eigentumswohnungen mit einem Mindestpreis von 10.000 Euro pro Quadratmeter sowie 356 Ein- und Zweifamilienhäuser jenseits der Millionengrenze verkauft worden, teilte der Immobilienentwickler Dahler mit. Das seien im Vergleich zu 2024 fast zwölf beziehungsweise gut sieben Prozent mehr.
Unter anderem Alsterregion und Elbvororte betrachtet
Das Unternehmen wertete nach eigenen Angaben vorläufige Daten des amtlichen Gutachterausschusses für Grundstückswerte in Hamburg aus. Sie bildeten die tatsächlich realisierten Transaktionen der Jahre 2024 und 2025 ab. Betrachtet worden seien unter anderem Gebiete westlich und östlich der Alster, im Alstertal, in den Elbvororten, in der HafenCity und in Niendorf-Schnelsen.
Den Umsatz bei den Eigentumswohnungen bezifferte Dahler auf rund 446 Millionen Euro, bei den Ein- und Zweifamilienhäusern auf fast 700 Millionen Euro. Die teuerste Eigentumswohnung kostete demnach 13,5 Millionen Euro. Sie wurde im Stadtteil Harvestehude verkauft. Der höchste Quadratmeterpreis sei mit 36.971 Euro in Rotherbaum aufgerufen worden. Bei den Ein- und Zweifamilienhäusern wiederum lag der Höchstpreis bei 12,5 Millionen Euro und wurde im Stadtteil Nienstedten erzielt.
Nur noch rund ein Drittel Neubauten
Von den 312 verkauften Eigentumswohnungen kosteten 73 mehr als 14.000 Euro pro Quadratmeter, 25 sogar mehr als 18.000 Euro pro Quadratmeter. Nur rund ein Drittel der Wohnungen war Neubau. Im Jahr zuvor seien es noch mehr als 40 Prozent gewesen. Von den 356 verkauften Häusern wiederum kosteten 97 mehr als zwei Millionen Euro und 8 mehr als sieben Millionen Euro. Die meisten Verkäufe habe es mit 160 in den Elbvororten gegeben, gefolgt vom Alstertal mit 94.