Regionalnachrichten

Hamburg & Schleswig-HolsteinMehr als 180 Teilnehmer beim Seebrückenschwimmen-Finale

08.08.2026, 13:43 Uhr
Mehr-als-180-Frauen-und-Maenner-haben-bei-der-vierten-und-letzten-Etappe-des-Seebrueckenschwimmens-in-der-Luebecker-Bucht-mitgemacht

Mehr als 180 Schwimmerinnen und Schwimmer haben beim Seebrückenschwimmen in der Lübecker Bucht mitgemacht. Wer sich im Finale durchsetzen konnte und was die Premiere besonders macht.

Haffkrug (dpa/lno) - Bei strahlendem Sonnenschein und einer Wassertemperatur von etwa 21 Grad ist die erste Serie des Seebrückenschwimmens in der Lübecker Bucht zu Ende gegangen.

An der vierten und letzten etwa 3,2 Kilometer langen Etappe von Haffkrug (Kreis Ostholstein) nach Scharbeutz beteiligten sich mehr als 180 Schwimmerinnen und Schwimmer. Dem Ergebnisdienstleister Race Result zufolge kam bei den Frauen Barbora Eller mit einer Zeit von 53 Minuten und 4 Sekunden als erste ins Ziel. Bei den Männern gewann Sebastian Barsch mit 41 Minuten und 49 Sekunden.

Die Tourismus-Agentur Lübecker Bucht hatte die Schwimmserie erstmals ins Leben gerufen. "Das Seebrückenschwimmen als neues Wassersportereignis in der Lübecker Bucht bringt den aktiven Schwimmerinnen und Schwimmern ebenso wie allen Gästen unsere Orte von Rettin bis nach Scharbeutz näher und verbindet hierbei sportlichen Ehrgeiz mit dem Erleben unserer Strände und Seebrücken", hatte Agentur-Vorstand André Rosinski vor Beginn der Veranstaltungsreihe erklärt. Schirmfrau des ersten Seebrückenschwimmens war die aus der Region stammende mehrfache Weltmeisterin und Olympiamedaillen-Gewinnerin Sandra Völker.

Die ersten beiden Etappen von Rettin nach Pelzerhaken sowie von Pelzerhaken nach Neustadt in Holstein fanden bereits im Juni statt. Die dritte Etappe Anfang Juli von Sierksdorf nach Haffkrug musste jedoch abgebrochen werden. Nach einem Sturm hatte sich das Ostseewasser deutlich abgekühlt, weshalb es bei mehreren Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu Unterkühlungen kam. Insgesamt mussten sich Rettungskräfte den Angaben zufolge um 17 Menschen kümmern, vier wurden ins Krankenhaus gebracht.

Quelle: dpa

Regionales