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Hamburg & Schleswig-Holstein Präsident Oke Göttlich beim FC St. Pauli wiedergewählt

Oke Göttlich hält nach seiner Wahl zum Präsidenten einen Blumenstrauß. Foto: Gregor Fischer/dpa

(Foto: Gregor Fischer/dpa)

Hamburg (dpa/lno) - Oke Göttlich bleibt Präsident des Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli. Auf der Mitgliederversammlung des Tabellenführers wurden am Mittwochabend in den Messehallen in Hamburg neben dem 46-Jährigen auch seine Stellvertreterinnen und Stellvertreter Christiane Hollander, Carsten Höltkemeyer, Jochen Winand und Esin Rager in ihren Ämtern bestätigt.

Göttlich steht seit 2014 an der Spitze des Vereins. Bei seiner Wiederwahl erhielt er 258 der 263 Stimmen. Er hatte keinen Gegenkandidaten.

Trotz des sportlichen Höhenflugs in dieser Saison bekommt auch der Kiezclub die Folgen der Corona-Krise zu spüren. Der Umsatz sank in der vergangenen Spielzeit auf 39,05 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor lag der Konzernumsatz bei 53,36 Millionen Euro, 2018/19 nahm der Verein noch 55,11 Millionen Euro ein.

Der Verlust lag in 2020/21 bei 5,75 Millionen Euro. Vor einem Jahr hatte Göttlich das erste Minus nach neun Jahren von 557 000 Euro verkünden müssen. Das Eigenkapital betrug zum 30. Juni 7,76 Millionen Euro. Vor der Corona-Pandemie war die Summe noch doppelt so hoch. "Wir stehen in einer der schwersten Krise in der Geschichte unseres Vereins", sagte Göttlich.

Die Rückgänge in der Saison 2020/21 waren nicht nur durch die zahlreichen Geisterspiele oder Spielen mit begrenzter Zuschauer-Kapazität in der vergangenen Saison begründet. In beinahe allen Bereichen schlugen die Corona-Folgen zu Buche, unter anderen im Veranstaltungs- und Eventgeschäft, den Fanshops und bei der Fußball-Schule.

Unter anderen durch Gehaltsverzicht, Kurzarbeit, das Entgegenkommen von Sponsoren und Dauerkarteninhabern und das Zurückgreifen auf das Eigenkapital konnte das Minus in Grenzen gehalten werden.

© dpa-infocom, dpa:211201-99-221449/3

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