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Hamburg & Schleswig-HolsteinRasierapparat statt Bombe - Flughafen Lübeck evakuiert

14.04.2026, 10:46 Uhr
Wegen-eines-Notfalls-ist-der-Flughafen-Luebeck-am-Morgen-kurzzeitig-evakuiert-worden

Aufregung am Morgen am Lübecker Flughafen. Statt der üblichen Vorbereitungen auf den nächsten Start eines Fliegers herrscht plötzlich Alarmstimmung. Warum wurde der Flughafen evakuiert?

Lübeck (dpa/lno) - Wegen eines mit einem Kabel umwickelten Rasierapparates ist der Lübecker Flughafen am Morgen für kurze Zeit gesperrt und evakuiert worden. "Bei der Durchleuchtung eines Gepäckstückes sind Auffälligkeiten festgestellt worden, die der Sondierung bedurften und es nötig machten, dass vorsorglich Kräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr gerufen wurden", sagte ein Sprecher der Polizei in Lübeck der Deutschen Presse-Agentur.

Schon kurz nach Einsatzbeginn konnten die Kollegen allerdings Entwarnung geben. "Man hat das Gepäckstück geöffnet und konnte feststellen, dass darin kein gefährlicher Gegenstand war." Stattdessen habe es sich um übliches Handgepäck mit Kleidung und technischen Geräten gehandelt. "Es gab keine Auffälligkeiten. Es war nicht gefährlich."

Statt einer Bombe wurde in dem Gepäckstück ein Rasierapparat gefunden, der mit einem Kabel umwickelt war, sagte eine Flughafensprecherin dazu. Und weil in der Nähe des Gerätes beim Durchleuchten auch eine Flüssigkeit entdeckt wurde, hätten zunächst alle Alarmglocken geschrillt.

Fast 200 Fluggäste, die bereits auf ihren Abflug in den Süden warteten, waren von der Evakuierung betroffen. Sie wurden zwischenzeitlich auf einer Betreuungsstelle vor dem Flughafen versorgt. Der Internetseite des Flughafens zufolge sollte kurz nach 9.00 Uhr ein Flieger nach Mallorca abheben. Der Flug nach Mallorca konnte schließlich mit gut einstündiger Verspätung abheben.

Quelle: dpa

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