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Hamburg & Schleswig-HolsteinStudierendenwerk: Verlängerte Überbrückungshilfe beantragen

24.08.2020, 17:00 Uhr

Hamburg (dpa/lno) - Das Studierendenwerk Hamburg hat wegen der Corona-Pandemie in Not geratene Studentinnen und Studenten aufgefordert, von der um einen Monat verlängerten Überbrückungshilfe des Bundes Gebrauch zu machen. Sie sollten jetzt einen neuen Antrag stellen, riet das Studierendenwerk am Montag in Hamburg. Die Überbrückungshilfe von bis zu 500 Euro im Monat müsse nicht zurückgezahlt werden. Von den mehr als 110 000 Studierenden in Hamburg haben nach Angaben des Studierendenwerks bislang 3740 Frauen und Männer die Überbrückungshilfe in Anspruch genommen.

"Viele Studierende befinden sich nach wie vor in einer akuten finanziellen Notlage aufgrund von Nebenjob-Verlusten oder finanziellen Einbußen durch Kurzarbeitergeld oder gar Jobverlust der Eltern", erklärte Studierendenwerk-Geschäftsführer Jürgen Allemeyer. Ein Ende der Pandemie sei noch nicht absehbar, insbesondere auch in den Wirtschaftsbereichen wie zum Beispiel Gastronomie, die Jobs für Studierende geboten hätten. "So muss sichergestellt werden, dass jede/r Studierende in Not Unterstützung erhält."

Allemeyer forderte den Bund auf, die Überbrückungshilfe gegebenenfalls schnell und unbürokratisch um weitere Monate zu verlängern. Außerdem sollte das BAföG auch für bislang nicht antragsberechtigte Studenten geöffnet werden. "Eine solche Regelung sollte mindestens für zwei Jahre Bestand haben, da sich die finanziellen Auswirkungen für Studierende und Studieninteressierte noch über Jahre ziehen werden", betonte Allemeyer.

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