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Hamburg & Schleswig-HolsteinTaxi-Versuch in der nächsten Phase - Preise dürfen fallen

14.02.2026, 04:32 Uhr
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Sind flexible Taxi-Preise besser als feste? Was wie eine Aufgabe aus einem Uni-Grundkurs klingt, interessiert die Hamburger Verkehrsbehörde.

Hamburg (dpa/lno) - Die Fahrdienstvermittler Uber, Freenow und Bolt können von Sonntag an in Hamburg die sogenannten Festpreise von Taxifahrten senken, um Fahrgäste anzulocken. Zuvor war ihnen das nicht erlaubt. Hintergrund ist ein Versuch der Hamburger Verkehrsbehörde. Mit dem will sie herausfinden, ob flexiblere Preise vorteilhafter als starre Preise sind.

Zunächst ist es den Fahrtenvermittlern erlaubt worden, die sogenannten Festpreise um bis zu 20 Prozent zu erhöhen. Dadurch können die Unternehmen mehr Geld als zuvor verdienen, wenn die Nachfrage hoch ist. Dass die Preise künftig in dem Ausmaß auch gesenkt werden dürfen, ist neu. Die Regel gilt vorerst bis zum 14. Juni.

Sogenannte Festpreise seit etwa einem Jahr

In Hamburg ist Fahrtenvermittlern seit rund einem Jahr erlaubt, fixe Preise aufzurufen. Die Behörde führte die Regel ein, weil Fahrgäste und Anbieter das gewünscht haben, wie es hieß. Die Preise richten sich nach der Strecke und liegen etwa auf dem Niveau einer gewöhnlichen Fahrt nach dem Taxameter.

Seit der Einführung der sogenannten Festpreise hat es laut Verkehrsbehörde mehr als 1,6 Millionen solcher Fahrten gegeben. "Es gibt keine Beschwerdelage, dass die Plattformen die Regeln zur Preisbildung nicht einhalten", sagte eine Behördensprecherin der Deutschen Presse-Agentur.

Auswirkungen des Versuchs werden untersucht

Die Auswirkungen des Versuchs sollen das Statistikamt Nord und der Mobilitätsforscher Andreas Knie untersuchen. Nach Ende des Tests präsentieren die Verantwortlichen einen Bericht. Danach will die Verkehrsbehörde entscheiden, ob die Preise weiter schwanken dürfen.

Quelle: dpa

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