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HessenBrände in Maintal - Jugendlicher im Visier der Ermittler

13.08.2026, 10:57 Uhr
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Im Fall zweier Brände in Maintal verfolgt die Polizei eine mögliche heiße Spur. Und auch bei dem Großbrand in Rodenbach laufen die Ermittlungen weiter auf Hochtouren.

Maintal/Rodenbach (dpa/lhe) - Nach zwei Bränden in einem Stadtwald von Maintal-Dörnigheim ist ein Jugendlicher ins Visier der Ermittler geraten. "Ein entsprechender Anfangsverdacht wird derzeit eingehend geprüft. Die Ermittlungen hierzu dauern an", teilte die Polizei Südosthessen mit.

Bei den beiden Bränden am Dienstagabend waren mehr als 5.000 Quadratmeter Waldfläche beschädigt worden. Die Feuerwehr brachte beide Brände nach Polizeiangaben zügig unter Kontrolle.

Auch bei dem weitaus größeren Brand in Rodenbach laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Dort gehen die Ermittler von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus. "Im Rahmen der bisherigen Ermittlungen wurden bereits Personen kontrolliert beziehungsweise überprüft und erste Erkenntnisse bewertet. Ein hinreichender Tatverdacht gegen eine bestimmte Person hat sich bislang jedoch nicht ergeben", erklärte die Polizei.

Auf rund 55 Hektar bei Rodenbach standen am Montag Bäume in Flammen. Rund 500 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Polizei setzt weiter auf Zeugenhinweise

Zur Aufklärung der Brände setzt die Polizei nun auch auf Unterstützung aus der Bevölkerung. Zeugen, die Hinweise geben könnten, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

"Wer im Bereich der Brandorte verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat oder sonstige auffällige Wahrnehmungen gemacht hat, wird gebeten, diese der Polizei mitzuteilen", hieß es. Auch vermeintlich kleine oder zunächst unbedeutend erscheinende Beobachtungen seien womöglich für die Ermittler von Bedeutung.

Unabhängig von den konkreten Ermittlungsverfahren hat die Polizei die aktuelle Wetterlage und die damit einhergehende erhöhte Waldbrandgefahr weiterhin im Blick. "Die Einsatzkräfte sind entsprechend sensibilisiert und stehen hierzu auch im engen Austausch mit den zuständigen Behörden und den örtlichen Feuerwehren."

Quelle: dpa

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