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Hessen Corona-Inzidenz in Hessen geht weiter zurück

Einem Jugendlichen wird ein Nasenabstrich für einen Corona-Test entnommen.

(Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolb)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Die Corona-Inzidenz in Hessen ist in dieser Woche erneut gesunken. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen betrug am Freitag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 375,9. Vor einer Woche hatte der Wert nach Angaben des hessischen Sozialministeriums noch bei 402,8 gelegen. Die Zahl der registrierten Corona-Infektionen in Hessen insgesamt seit Beginn der Pandemie betrug laut RKI am Freitag 2.380.975. Dies bedeutet ein Plus binnen einer Woche von 25.309.

Bei den Daten ist zu beachten, dass die Inzidenz derzeit kein vollständiges Bild der Infektionslage liefert. Experten gehen von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Zahl der Todesfälle in Hessen im Zusammenhang mit Covid-19 lag am Freitag den Angaben zufolge bei insgesamt 10.823. In welchen Fällen Covid-19 die Haupttodesursache war und in welchen die Patienten an anderen Krankheiten starben und dabei auch mit dem Coronavirus infiziert waren, geht aus den Angaben der Krankenhäuser in der Regel nicht hervor.

Die für die Einschätzung der Pandemielage als wichtig geltende Hospitalisierungsinzidenz liegt nach Angaben des hessischen Sozialministeriums vom Freitag bei 4,26. Dieser Wert gibt an, wie viele Menschen bezogen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Vor einer Woche hatte der Wert 4,85 betragen.

Auf den Intensivstationen der hessischen Kliniken wurden nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 84 erwachsene Covid-19-Patienten behandelt. Von ihnen mussten 31 beatmet werden.

Quelle: dpa

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