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Hessen Deges: Ein Drittel der Fläche im Dannenröder Forst gerodet

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Homberg/Ohm (dpa/lhe) - Die Projektgesellschaft Deges hat im Dannenröder Forst bereits rund ein Drittel der geplanten Fläche für den Weiterbau der Autobahn 49 roden lassen. Das sagte ein Deges-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. Insgesamt sollen in dem Waldstück bei Homberg/Ohm im Vogelsbergkreis auf einer Fläche von 27 Hektar Bäume für das Verkehrsprojekt fallen. Um dies zu verhindern, hatten Aktivisten das Waldstück vor über einem Jahr besetzt. Seit 10. November ist die Polizei täglich mit hunderten von Einsatzkräften vor Ort, um die Räumungs- und Rodungsarbeiten abzusichern.

Zuvor hatte es auch Rodungen im Herrenwald bei Stadtallendorf (Kreis Marburg-Biedenkopf) sowie im Maulbacher Wald nahe Homberg/Ohm gegeben. Nach dem Lückenschluss soll die A49 Kassel und Gießen direkter miteinander verbinden.

Umwelt- und Klimaschützer halten den Dannenröder Forst sei mehr als einem Jahr besetzt, um die Rodungen zu verhindern oder aufzuhalten. Während die Aktivisten das Projekt angesichts der Klima-Krise für verfehlt halten, versprechen sich die Befürworter davon weniger Verkehrsbelastung und Lärm in den Dörfern der Region und eine bessere Straßenanbindung.

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