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Hessen Digitalpakt: Lorz und Sinemus legen bach Ostern Konzept vor

Kristina Sinemus (parteilos) nimmt an einer Plenarsitzung des Hessischen Landtags teil. Foto: Arne Dedert/Archiv

(Foto: Arne Dedert/dpa)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Das Konzept für die Umsetzung des Digitalpakts in Hessen soll nach Ostern vorliegen. Kultusminister Alexander Lorz (CDU) und Digitalministerin Kristina Sinemus (parteilos) wollen nach Angaben von Montag dann erklären, wie die insgesamt rund 372 Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren eingesetzt und die Schulen im Land über den Pakt hinaus unterstützt werden.

Die digitale Infrastruktur alleine sorge aber für keinen besseren Unterricht, betonten die beiden Minister beim Besuch einer Wiesbadener Schule. Erst wenn die drei Faktoren pädagogisches Konzept, gut ausgebildete Lehrer und eine zeitgemäße Ausstattung ineinandergreifen, werde die Digitalisierung der Schulen gelingen.

Die Landesregierung habe in ihrer Gigabitstrategie die Anbindung der Schulen mit Glasfaser als vorrangiges Ziel definiert, erklärte Sinemus. Derzeit seien 1256 Schulen oder Schulstandorte mit Glasfaser angeschlossen oder es laufe der Ausbau. Das entspreche fast zwei Dritteln aller Schulen in Hessen.

Lehrer und Schüler betonten bei dem Besuch der beiden Minister, dass ein schlüssiges Konzept sowie gut aus- und fortgebildete Lehrer entscheidender seien als die Ausstattung etwa mit ständig neuen Tablets.

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