Regionalnachrichten

HessenHessen reagiert auf mehr Einbrüche und mehr Linksextremismus

17.03.2026, 03:32 Uhr
Hessen-will-Front-machen-gegen-Wohnungseinbrueche-die-Anzahl-ist-gestiegen

Die jüngste Kriminalstatistik der Polizei hat für Hessen Licht und Schatten gezeigt. Innenminister Poseck will in einer Regierungserklärung im Landtag neue Maßnahmen vorstellen. Worum geht es konkret?

Wiesbaden (dpa/lhe) - Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) plant neue Maßnahmen im Kampf gegen Wohnungseinbrüche und Linksextremismus. Details will er laut seinem Ministerium heute (15.20 Uhr) im Wiesbadener Landtag in einer Regierungserklärung vorstellen. Sie steht unter der Überschrift "Weiter sicher in Hessen - Sicherheitspolitik zeigt Wirkung".

Das Innenministerium teilte der Deutschen Presse-Agentur mit: "Die hessische Polizei wird die Präventionsmaßnahmen gegen den Wohnungseinbruchsdiebstahl verstärken, zum Beispiel durch Aufklärungskampagnen und den Abgleich von Daten, um Einbruchsserien noch schneller zu erkennen und zu durchbrechen." Weiter hieß es: "Im Bereich Linksextremismus soll unter anderem eine Kompetenzstelle Linksextremismus im Landesamt für Verfassungsschutz eingerichtet werden."

Poseck will in seiner Regierungserklärung auf Hessens polizeiliche Kriminalstatistik 2025 eingehen. Die Kriminalität ist demnach zwar insgesamt rückläufig. Auch die Gewalt hinter Wohnungstüren und die Zahl der Sexualstraftaten nahmen jedoch im Vergleich zum Vorjahr zu. Bei der Gewalt gegen Einsatzkräfte und der Zahl der Straftaten gegen Politiker gab es ebenfalls einen Anstieg.

"Hessen ist weiter eines der sichersten Bundesländer"

Insgesamt bekräftigte das Innenministerium: "Hessen ist weiter eines der sichersten Bundesländer." Maßnahmen wie die Innenstadtoffensive mit mehr Polizeipräsenz in Stadtzentren und mehr Waffenverbotszonen zeigten positive Wirkung, Straßenkriminalität und Messergewalt im öffentlichen Raum seien 2025 deutlich rückläufig gewesen.

Der heutige Dienstag ist der erste von drei Plenartagen im Wiesbadener Landtag in dieser Woche.

Quelle: dpa

Regionales