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Hessen Karriere-Aus nach rassistischem Chat: Verhandlung der Klage

Eine Figur der blinden Justitia. Foto: Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild

(Foto: Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild)

Gießen (dpa/lhe) - Das Verwaltungsgericht Gießen verhandelt an diesem Mittwoch (9.30 Uhr) die Klage eines Mannes, der nicht in den hessischen Polizeidienst übernommen worden ist. Nach dem abgeschlossenen Vorbereitungsdienst sei die Übernahme in den gehobenen Polizeidienst abgelehnt worden, weil der Kläger an einem Chat mit rassistischen und menschenverachtenden Inhalten beteiligt gewesen sein soll, erläuterte ein Gerichtssprecher den Hintergrund des Verfahrens. Weitere Details zu der Chatgruppe wurden zunächst nicht bekannt. Eine Entscheidung in dem Fall soll noch am Mittwoch nach der mündlichen Verhandlung verkündet werden.

Die Polizei in Hessen und einige ihrer Angehörigen sind in der Vergangenheit wiederholt wegen Chats mit rassistischen oder rechtsextremen Inhalten in die Schlagzeilen geraten. Zuletzt wurden derartige Nachrichten beim Spezialeinsatzkommando (SEK) des Frankfurter Polizeipräsidiums aufgedeckt, das daraufhin von Innenminister Peter Beuth (CDU) aufgelöst wurde.

© dpa-infocom, dpa:210803-99-691229/3

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