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Hessen "Maria 2.0" schlägt Thesen zur Kirchenreform an

Aktivistinnen der katholischen Reforminitiative

(Foto: Henning Kaiser/dpa)

Frankfurt/Offenbach (dpa/lhe) - Die katholische Reformbewegung "Maria 2.0" hat am Sonntag an mehreren Orten in Hessen und Deutschland Thesen an Kirchentüren aufgehängt. "Wir sind total gespannt auf die Reaktionen", sagte Johanna Stamm von "Maria 2.0". "Wir wollen eine Diskussion anstoßen und zum Austausch anregen." Stamm war am Sonntag im Kreis Offenbach unterwegs und klebte die Plakate mit den Forderungen der Bewegung an rund 15 Kirchentüren. "In unserer Kirche haben alle Menschen Zugang zu allen Ämtern", lautet die erste These auf den Plakaten. Aktionen gab es aber auch in anderen hessischen Städten, etwa in Frankfurt.

"Maria 2.0" ist ein Zusammenschluss von Frauen in der katholischen Kirche. Die Gruppe setzt sich für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Kirche ein. Die Aktivistinnen kämpfen gegen sexuellen Missbrauch, Machtmissbrauch, das Pflichtzölibat und für eine offenere Sexualmoral. Die bundesweite Aktion fand vor der Vollversammlung der Deutschen Bischöfe statt, die von Dienstag bis Donnerstag online abgehalten werden soll.

© dpa-infocom, dpa:210221-99-532221/2

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