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HessenNach Regen: Ministerium hebt Alarmstufe für Waldbrände auf

18.08.2026, 15:12 Uhr
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Die Waldbrandgefahr in Hessen sinkt - dank des Regens und kühlerer Temperaturen. Trotzdem bleibt Vorsicht geboten, da vertrocknete Vegetation weiterhin ein Risiko darstellen kann.

Wiesbaden (dpa/lhe) - Nach den Waldbränden der vergangenen Tage und Wochen hat sich die Gefahrenlage in Hessen etwas entspannt. Grund sind vor allem Niederschläge und deutlich niedrigere Temperaturen. Das Hessische Landwirtschaftsministerium hat deshalb die seit dem 3. August geltende zweithöchste Waldbrandalarmstufe mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Aktuell gelte damit keine Alarmstufe mehr.

Auf Grundlage der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) rechne das Ministerium auch in den kommenden Tagen nicht mit einer erneuten flächendeckenden Zunahme der Waldbrandgefahr. Dennoch ruft das Ministerium die Menschen in Hessen weiterhin zu vorsichtigem Verhalten auf. "Vertrocknete Vegetation und Blätter stellen trotz der ersten Regenfälle weiterhin eine potentielle Gefahr dar", heißt es in einer Pressemitteilung. In besonders brandgefährdeten Gebieten müssten Grillstellen nach wie vor geschlossen bleiben. Auch ein erneutes Ausrufen der Alarmstufe A - der zweithöchsten Stufe - könne nicht ausgeschlossen werden.

Knapp 50 Waldbrände seit dem 3. August

Der Juli dieses Jahres war nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums der heißeste Juli in Hessen seit Beginn der Aufzeichnungen. Vorläufigen Daten zufolge habe es allein seit dem 3. August knapp 50 Waldbrände gegeben. Dabei sei eine Fläche von rund 380.000 Quadratmetern beschädigt worden. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Ministerium mindestens 160 Waldbrände auf einer Fläche von rund 560.000 Quadratmetern. Das entspreche in etwa der Größe von 78 Fußballfeldern.

Bei der Bekämpfung der Waldbrände habe es eine gute Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte gegeben, teilte das Ministerium mit. "Die örtlichen Feuerwehren und vielen freiwilligen Helfer haben unter großem persönlichem Einsatz größere Schäden verhindert", so das hessische Landwirtschaftsministerium. Auch die Bevölkerung habe die Gefahrenlage ernst genommen.

Quelle: dpa

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