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HessenSuche nach Weltkriegsbombe in Gießen dauert an

15.10.2026, 15:23 Uhr
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Bislang sind in Gießen keine Kampfmittel gefunden worden, sagt sie Stadt. Klar ist bisher nur: Heute gibt es keine Evakuierung mehr.

Gießen (dpa/lhe) - Die aufwendige Suche nach einer Weltkriegsbombe in Gießen dauert an. Da die Arbeiten sich bis in den späten Nachmittag ziehen werden, gebe es für den Fall eines Bombenfunds heute keine Evakuierung mehr, sagte eine Stadtsprecherin. Möglicherweise könne am Nachmittag auch Entwarnung gegeben werden, wenn die Bohrungen ergebnislos blieben.

Falls eine Bombe gefunden werde, werde entschieden, wann es weitergehe. Ob dies an diesem Freitag der Fall sein werde, sei aber noch unklar, sagte die Sprecherin. Da die Weltkriegsbombe unter der Erde liege, gehe von ihr keine Gefahr aus.

Zunächst nur Metallreste gefunden

Bereits seit dem Morgen war nach einer Bombe gesucht worden. Anlass war der Verdacht, dass sich an einer Fernwärmebaustelle noch Kampfmittelreste aus dem Zweiten Weltkrieg befinden. Bei ersten Grabungen waren aber nur Metallreste gefunden worden.

Beim Fund einer scharfen Bombe könnte für eine Evakuierung ein Radius von bis zu 1.000 Metern festgelegt werden. In diesem Fall wären rund 6.000 Menschen betroffen. Auch der Zugverkehr könnte beeinträchtigt werden, ebenso wie der Autoverkehr.

Die Stadt informiert die Bevölkerung seit 7.45 Uhr mit einem Liveticker auf ihrer Homepage über die aktuelle Entwicklung.

Quelle: dpa

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