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HessenWetterdienst: Hitzerekord für Hessen mit 41,3 Grad

27.06.2026, 21:17 Uhr
Erneut-Hoechstwert-registriert
(Foto: Claus Völker/dpa)

In Hessen wird ein neuer Höchstwert gemessen. Binnen zwei Tagen wurden damit neue Höchstwerte registriert.

Offenbach/Main (dpa/lhe) - Nach vorläufigen Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sind am Samstag in Bad Nauheim 41,3 Grad Celsius nach 40,3 Grad am Vortag in Frankfurt gemessen worden. Damit wurden binnen zwei Tagen neue Höchstwerte registriert.

In Deutschland werden seit 1881 systematisch Wetterdaten aufgezeichnet. Das Messnetz des Deutschen Wetterdienstes umfasst rund 2.000 Stationen. Auch für Sonntag rechnet der Deutsche Wetterdienst noch mit hohen Temperaturen.

Tropische Nächte sorgen für anhaltende Belastung

Seit Tagen sorgt eine Hitzewelle in Deutschland für hohe Temperaturen und lässt auch die Menschen in Hessen kräftig schwitzen – und das rund um die Uhr. Die Belastung ist nämlich auch deshalb so groß, weil die Temperaturen aktuell nachts keine wirkliche Abkühlung bringen.

In sogenannten tropischen Nächten sinken die Werte nicht unter 20 Grad Celsius, was den Schlaf und die nächtliche Erholung beeinträchtigt. Städte heizen sich tendenziell noch mehr auf, weil sie mehr versiegelte Flächen als Orte im ländlichen Raum haben. Solche Nächte wird es mancherorts in Hessen auch auf Sonntag geben. Im Rhein-Main-Gebiet wird es dann nicht kühler als 25 Grad.

Extreme Wetterlagen wie diese sind wegen der Klimakrise hierzulande häufiger geworden - und dürften noch weiter zunehmen. Zahlen des DWD belegen, dass die durchschnittliche Zahl der Tage mit Temperaturen über 30 Grad in Deutschland zugenommen hat.

Waldbrandgefahr steigt in den kommenden Tagen

Hinzu kommt wegen anhaltender Trockenheit eine erhöhte Waldbrandgefahr. In Zeiten von Trockenheit kann eine Hitzewelle etwa mit heißen und trockenen Winden dazu beitragen, dass Brände innerhalb kürzester Zeit intensiver und größer werden und die Bekämpfung schwieriger wird. Bei Hitze trocknet die Vegetation schneller aus, und Bodenfeuchte geht schneller verloren. Trockenheit ist dabei immer die Voraussetzung für die Waldbrandgefahr.

Am Sonntag können zu der Hitze dann schwere Gewitter, Starkregen, Sturmböen und Hagel hinzukommen. Auch dann werden noch Temperaturen zwischen 35 und 38 in Hessen erwartet. In der Nacht zum Montag soll es dann aber auf 21 bis 17 Grad abkühlen – Zeit, zum Durchlüften.

Quelle: dpa

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