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HessenTrinkflasche einmal nachfüllen, bitte!

30.07.2026, 15:29 Uhr
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Wasserflasche leer? An vielen Orten können Passanten, ob im Einzelhandel oder in der Gastronomie, kostenlos Leitungswasser nachfüllen. Jetzt ist auch Bad Nauheim dabei.

Bad Nauheim (dpa/lhe) - Bei Temperaturen deutlich über 30 Grad ist vor allem eines wichtig: ausreichend trinken. Doch schnell ist die mitgebrachte Flasche leer. Und dann? Die Stadt Bad Nauheim bietet dafür seit kurzem neben den klassischen Trinkbrunnen auch Auffüllstationen für Wasserflaschen an - wie viele andere Städte auch: Die hessische Kurstadt hat sich damit einer bundesweiten Aktion des gemeinnützigen Vereins "a tip: tap" (ein Tipp: Leitungswasser) namens "Refill-Deutschland" angeschlossen.

Ob in Bekleidungsgeschäften, einem Unverpacktladen oder in einem Restaurant und Hotel: Überall, wo ein kreisrunder blauer Aufkleber mit einem großen Wassertropfen und der Aufschrift "Refill Station" zu sehen ist, können Passanten ihre Flasche wieder auffüllen, erklärte Esther Schüerhoff von der Stadt Bad Nauheim.

Bereits zur ersten Hitzewelle versuchte die Kurstadt Geschäfte, Restaurants und Hotels für die Aktion zu gewinnen. Tatsächliche Zusagen kamen erst jetzt: Insgesamt bieten fünf Örtlichkeiten kostenloses Trinkwasser zum Abfüllen an.

Initiative in ganz Deutschland zu finden

Laut der Karte auf der Webseite des Vereins "a tip: tap" ist Bad Nauheim dabei längst nicht die einzige Stadt in Hessen, die die Idee "Refill-Deutschland" in die Tat umsetzt. Auch in Städten wie etwa Frankfurt, Hanau, Kassel, Gießen oder Lauterbach kann man sich kostenlos seine Trinkflasche wieder auffüllen lassen. Wie die Stadt Bad Nauheim mitteilte, komme dabei nicht jede Trinkwasserquelle infrage: Aus hygienischen Gründen müsse der Wasserhahn etwa außerhalb eines Toilettenbereiches liegen.

Ziel des Vereins sei es, Trinkwasser für alle zugänglicher zu machen und zugleich die Müllproduktion für neue Wasserflaschen zu reduzieren, so der Verein auf seiner Webseite. Wie gut die Aktion in der Kurstadt ankommt, müsse sich jetzt erst zeigen, sagt Schüerhoff.

Quelle: dpa

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