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Mecklenburg-VorpommernBUND: Industrielle Landwirtschaft schädigt Ackerböden

03.12.2022, 09:42 Uhr
Ein-Traktor-zieht-beim-Grubbern-auf-einem-Feld-eine-grosse-Staubfahne-hinter-sich-her
(Foto: Bernd Wüstneck/dpa/Symbolbild)

Der BUND fordert anlässlich des Weltbodentages die Böden im Nordosten besser zu schützen. Für aktuelle Probleme durch Verdichtung und Erosion wird vor allem die industrielle Landwirtschaft verantwortlich gemacht.

Schwerin (dpa/mv) - Der Naturschutzbund BUND fordert eine Ausweitung des Ökolandbaus zum Schutz der Böden in Mecklenburg-Vorpommern. "Die immer stärker werdende Industrialisierung der Landwirtschaft verschlechtert die ökologischen Eigenschaften und Funktionen der Ackerböden", sagte BUND-Agrarexperte Burkhard Roloff am Samstag anlässlich des Weltbodentages am Montag. Dies beeinflusse Durchlüftung, Durchwurzelung, Nährstoffe, Wasserdurchlässigkeit und -haltevermögen.

Er forderte stattdessen einen an den jeweiligen Standort angepassten Ackerbau. Dieser beinhaltet den Angaben nach unter anderem mehrreihige Feldhecken, Herbst- und Winterbegrünung sowie den Anbau von Zwischenfrüchten, die Stickstoff binden. Hiermit soll der Aufbau von Humus gefördert und Bodenerosion verhindert werden.

Laut Naturschutzbund sind im Nordosten 40 Prozent der Böden durch Bodenverdichtung, 53 Prozent durch Wasser- und 60 Prozent durch Wind-Erosion stark oder sehr stark gefährdet.

Quelle: dpa

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