Mecklenburg-VorpommernErneut alkoholisierter Busfahrer im Schienenersatzverkehr

Nach auffälligem Verhalten an einer Ampel stoppt die Polizei einen Busfahrer. Er war alkoholisiert.
Hagenow (dpa/mv) - Ein alkoholisierter Busfahrer des Schienenersatzverkehrs ist in Hagenow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) aus dem Verkehr gezogen worden. Nach Angaben der Polizei fiel der Mann einem Autofahrer auf, weil er mit seinem Bus an einer Ampelkreuzung zwei Fahrspuren blockierte und damit die Weiterfahrt des Autos verhinderte. Bereits im Oktober waren in Mecklenburg-Vorpommern zwei Fahrer von Schienenersatzverkehr-Bussen wegen Trunkenheit am Steuer gestoppt worden.
Der Autofahrer in Hagenow verständigte die Polizei und folgte dem Bus bis zum Busbahnhof, wie es weiter hieß. Dort kontrollierten die Beamten den 60-jährigen Busfahrer. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,6 Promille. Die Polizei untersagte dem Mann die Weiterfahrt. Eine Blutprobe des Fahrers wurde veranlasst. Die Fahrgäste mussten in einen anderen Bus umsteigen.
Ähnliche Fälle im Herbst
Im vergangenen Oktober waren zwei Busfahrer im Schienenersatzverkehr wegen Trunkenheit am Steuer gestoppt worden. In Ludwigslust war einem Autofahrer die Schlangenlinienfahrt eines Busses aufgefallen. Der Fahrer hatte 1,46 Promille Atemalkohol. Bei einem Vorfall in Rostock war einer Passagierin die auffällige Fahrweise des Busfahrers aufgefallen. Er hatte laut Polizei 1,74 Promille Atemalkohol.