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Mecklenburg-Vorpommern Grundsteuerreform: Erst jeder Fünfte hat abgegeben

Das Wort Grundsteuer steht auf einem Bescheid für die Grundsteuer.

(Foto: Bernd Weißbrod/dpa/Illustration)

Schwerin (dpa/mv) - Vier Wochen vor dem Ende der Abgabefrist für die Erklärungen zur Grundsteuerreform sind erst 21 Prozent der Eigentümer in Mecklenburg-Vorpommern dieser Pflicht nachgekommen. Wie das Finanzministerium in Schwerin am Dienstag weiter mitteilte, häufen sich mit dem Näherrücken der Abgabefrist die Anfragen in den Finanzämtern "zum Teil deutlich". Dadurch seien die Wartezeiten am Telefon länger geworden. Um sie zu verkürzen, werde dort jetzt mehr Personal eingesetzt.

In den Finanzämtern könnten ab sofort auch erweiterte Kontaktmöglichkeiten angeboten werden. Bürgerinnen und Bürger haben demnach montags bis freitags von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr sowie montags, dienstags und donnerstags von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr die Möglichkeit, die Finanzämter ohne Termin zu besuchen.

Seit Dienstag ist auch eine landesweite Info-Hotline zur Grundsteuer unter 0385/588 11345 freigeschaltet worden. Sie ist montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr besetzt. Die Grundsteuererklärung gilt als kompliziert. Mancher fühlt sich davon überfordert, zumal sie grundsätzlich digital eingereicht werden soll.

Bisher sind laut Finanzministerium rund 190.000 Erklärungen zur Feststellung des Grundsteuerwertes bei den Finanzämtern des Landes eingegangen. Das entspreche einem Anteil von 21 Prozent. Etwa 9800 Erklärungen wurden in Papierform eingereicht, was nur in Ausnahmefällen erlaubt ist.

Quelle: dpa

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