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Mecklenburg-VorpommernHanse Sail lockt 500.000 Besucher nach Rostock

09.08.2026, 15:41 Uhr
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Mehr als 120 Schiffe und zahlreiche Programmpunkte inklusive Segel-Events: Die Hanse Sail zieht an ihren vier Tagen erneut viele Besucher an.

Rostock (dpa/mv) - Rund eine halbe Million Menschen haben die 35. Auflage der Hanse Sail in Rostock besucht. "Historische Schiffe, neue Veranstaltungsformate und das große Engagement von Vereinen, Institutionen, Unternehmen, Ehrenamtlichen und vielen weiteren Beteiligten haben unsere Stadt vier Tage lang geprägt", sagte Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger zum Abschluss.

Das nach Veranstalterangaben weltweit größte jährlich stattfindende Treffen von Traditionssegelschiffen sei damit weit mehr als ein maritimes Volksfest. Die Hanse Sail "bringt Menschen zusammen, stärkt Rostocks Identität und macht unsere Stadt weit über die Ostsee hinaus als weltoffene Gastgeberin erlebbar", sagte Kröger.

Großes Programm rund um 120 Schiffe aus sieben Nationen

120 Schiffe aus sieben Nationen waren in diesem Jahr in Rostock dabei. Das Programm umfasste 250 Punkte auf 20 Bühnen und 7 Veranstaltungsflächen. Mehr als 200 Künstlerinnen und Künstlern traten auf.

Besonders gefragt seien auch in diesem Jahr wieder die Mitsegelangebote gewesen. Über 15.000 Mitsegeltickets seien verkauft worden, hieß es. Rund 22.000 Menschen seien während der vier Tage auch auf dem Marinestützpunkt Hohe Düne und der Fregatte "Brandenburg" zu Gast gewesen

Traditionsschiffe seien das Herz der Veranstaltung, sagte Hanse-Sail-Büroleiterin Bettina Fust. "Wenn die großen Segel gesetzt werden, die Schiffe den Hafen verlassen und man an Bord erlebt, wie Wind, Wasser und Mannschaft zusammenspielen, wird maritime Geschichte unmittelbar erfahrbar."

Auch zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland seien nach Rostock gekommen. Die Auslastung der Hotels habe bei über 95 Prozent gelegen.

Die Polizei, die mit rund 200 Beamtinnen und Beamten bei der Hanse Sail im Einsatz war, zog ebenfalls eine positive Bilanz. Man habe keine nennenswerten Zwischenfälle verzeichnet, hieß es.

Quelle: dpa

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