Mecklenburg-VorpommernSeawolves wahren Chance auf die Play-Ins

Unter Christian Held schaffte Rostock den Aufstieg in die BBL. Ausgerechnet gegen das vom Ex-Coach betreute Vechta geht es für die Mecklenburger nun um das letzte Saisonziel. Und das bleibt möglich.
Vechta (dpa/mv) - Die Rostock Seawolves können dank eines beeindruckenden zweiten Viertels bei Rasta Vechta weiter auf die Teilnahme an den Play-Ins in der Basketball-Bundesliga hoffen. Die Auswahl von Cheftrainer Przemyslaw Frasunkiewicz gewann das wichtige Duell bei dem Mitkonkurrenten mit 90:78 (57:42) und verbuchte damit den 16. Sieg im 33. Spiel.
Die Partie nahm in den ersten Minuten den zu erwartenden Verlauf. Angeführt von dem bislang starken Alonzo Verge zog der Gastgeber auf 17:8 weg. Rostock jedoch fing sich und antwortete mit einem 10:0-Lauf zum 18:17. Mit Beginn des zweiten Viertels übernahmen die Seawolves dann die Spielkontrolle. Owen Klassen sorgte per Dunking für den ersten zweistelligen Vorsprung der Mecklenburger, die sich nach einem Zwischenspurt der Hausherren bis zur Pause deutlich absetzten.
Zwar kam Vechta nach dem Seitenwechsel besser aus den Startlöchern, die Seawolves aber konterten die Aufholjagd des vom ehemaligen Rostocker Coach Christian Held betreuten Teams und ließen den Gegner vor dem Schlussabschnitt mit 16 Punkten Abstand hinter sich. In diesem schien es dann noch einmal spannend zu werden, doch D'Shawn Schwartz mit einem Dreier und DeAndre Lansdowne per Korbleger zum 87:72 ebneten schließlich den Weg zum Rostocker Sieg, mit dem sie auch den direkten Vergleich für sich entschieden.