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Baden-WürttembergPorsche-Probefahrt endet für zwei Menschen tödlich

08.05.2026, 16:44 Uhr
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(Foto: Nick Kauz/EinsatzReport24/dpa)

Zwei junge Männer verlieren auf einer Bundesstraße nahe Freiburg ihr Leben. Sie waren Teil einer Gruppe von zehn Sportwagen. Nun wird öffentlich, warum sie dort unterwegs waren.

Schallstadt/Freiburg (dpa/lsw) - Zwei Tage nach dem schweren Unfall mit zwei Toten bei Freiburg ist bekanntgeworden, dass die beteiligten Porsche-Sportwagen auf einer Probefahrt waren. "Wir sind zutiefst bestürzt über den tödlichen Unfall nahe Freiburg, der sich im Rahmen einer geführten Probefahrt ereignet hat", teilte der Geschäftsführer des Porsche Zentrums Freiburg, Michael Kaulfuß, mit. "Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden." Weitere Angaben könne man wegen der laufenden Ermittlungen derzeit nicht machen.

Die Ermittlung der Unfallursache dauere voraussichtlich noch einige Tage, so ein Polizeisprecher. Es werde in alle Richtungen ermittelt. So könne derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass die Fahrer auf regennasser Fahrbahn möglicherweise zu schnell unterwegs gewesen seien. Ein Gutachter soll den Hergang rekonstruieren.

Für zwei Männer kam jede Hilfe zu spät

Der Unfall passierte am Mittwochabend auf der B3 zwischen Schallstadt und Freiburg, kurz vor der Auffahrt zur B31. Die beiden Sportwagen kollidierten und kamen von der Fahrbahn ab, wie die Polizei mitteilte. Sie waren demnach Teil einer Gruppe von insgesamt zehn Porsche-Sportwagen, die im Rahmen der Probefahrt Richtung Freiburg unterwegs waren.

Der Wagen eines 27 Jahre alten Fahrers prallte nach der Kollision gegen einen Baum. Er und sein 30 Jahre alter Beifahrer starben noch am Unfallort. Das Fahrzeug wurde in den Böschungsbereich geschleudert und völlig zerstört.

Die Insassen des zweiten Wagens – ein 30 Jahre alter Fahrer und sein 22 Jahre alter Beifahrer – wurden leicht verletzt. Ihr Auto kam an der Leitplanke zum Stehen. Ein drittes Auto wurde durch umherfliegende Teile beschädigt, der Fahrer blieb den Angaben zufolge unverletzt.

Keine Geschwindigkeitsbegrenzung bei Unfallstelle

Die Bundesstraße ist an der Stelle vierspurig und autobahnähnlich ausgebaut. Nach Polizeiangaben gilt auf dem Abschnitt keine Geschwindigkeitsbegrenzung. Die Strecke ist eine der wichtigsten Hauptzufahrtsstraßen nach Freiburg, sowohl vom Süden als auch vom Norden aus. Sie dient als zentrale Nord-Süd-Achse in der Rheinebene und verbindet die Stadt Freiburg mit dem Umland.

Quelle: dpa

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