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Mecklenburg-Vorpommern Straßen in MV haben Winter gut überstanden

Ein Auto fährt an einem Schlagloch in einer Allee vorbei. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

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Kurz, aber heftig war der zurückliegende Winter. Das Straßennetz scheint glimpflich davongekommen zu sein. Dank moderner Asphaltmischungen laufen die Ausbesserungsarbeiten schon.

Rostock (dpa/mv) - Die Straßen in Mecklenburg-Vorpommern haben den kurzen, aber kalten und schneereichen Februar mit zweistelligen Minusgraden gut überstanden. Bislang seien keine außergewöhnlichen Schäden auf den Bundes-, Landes- und Kreisstraßen bekannt, für die das Landesamt für Straßenbau und Verkehr in Rostock zuständig ist, sagte Pressesprecher Michael Friedrich der Deutschen Presse-Agentur. Der Winter sei aber noch nicht vorbei.

"Eine Herausforderung in dieser Jahreszeit sind die ständigen Schwankungen zwischen Plus- und Minusgraden. Diese Frost-Tau-Wechsel fordern den Straßenbelag, so dass an einigen Stellen Schäden entstehen können", so Friedrich. Entdeckten die Straßenmeistereien bei ihren Kontrollfahrten Schlaglöcher, würden diese in der Regel innerhalb eines Tages mit Reparaturasphalt ausgebessert. "Dieses Material ist qualitativ sehr hochwertig. Es kann auch bei Frost verarbeitet und muss später nicht ersetzt werden."

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, dem flächenmäßig größten Landkreis Deutschlands, sind die Winterschäden nur minimal höher als in den Vorjahren mit milderen Witterungsverläufen, wie eine Kreissprecherin sagte. Die ersten Arbeiten zur Schlaglochbeseitigung liefen bereits durch mehrere Trupps der Kreisstraßenmeisterei.

Der Landkreis Rostock hatte Kaltmischgut vorsorglich schon im Herbst eingekauft, wie ein Sprecher berichtete. Auf den Kreisstraßen seien über den Winter einige Schlaglöcher entstanden. Die Winterperiode sei jedoch noch nicht zu Ende. Im Frühjahr würden dann die Schäden mit Bitumenemulsion und Splitt nachgearbeitet.

In der Landeshauptstadt Schwerin gibt es nach Worten einer Sprecherin 350 Kilometer Straßen. Vor allem alte Asphaltstraßen sowie Bereiche in Asphaltstraßen, die nachträglich geöffnet und wieder verschlossen wurden, seien problematisch. Dort könne Wasser durch Risse und Fugen eindringen. Für die Straßenunterhaltung seien in diesem Jahr sechs Millionen Euro vorgesehen. Zusätzliche Mittel seien nach jetzigem Kenntnisstand nicht nötig.

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