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Mecklenburg-VorpommernUnveränderte Verordnung trotz angespannter Corona-Lage

18.10.2022, 16:08 Uhr
Ein-Laborant-arbeitet-in-einem-Labor-fuer-Corona-Tests
(Foto: Uwe Anspach/dpa/Symbolbild)

Schwerin (dpa/mv) - Trotz einer erneut steigenden Belastung des Gesundheitswesens in der Pandemie lässt die Landesregierung die Corona-Landesverordnung unverändert. "Oberste Priorität hat der bestmögliche Schutz der vulnerablen Bevölkerungsgruppen, des Gesundheitssystems und der kritischen Infrastruktur", sagte Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) am Dienstag nach der Kabinettssitzung. Mit der bestehenden Maskenpflicht im Gesundheits- und Pflegebereich sowie im Nahverkehr habe man hierfür bereits zielgerichteten Maßnahmen ergriffen.

Trotzdem rät Drese allen Bürgerinnen und Bürgern ab 12 Jahren zu einer dritten Impfung, Risikopatienten auch zu einer vierten. In der Landeshauptstadt Schwerin ist der an die aktuellen Corona-Mutationen B4 und B5 angepasste Impfstoff Angaben der Stadt zufolge von diesem Mittwoch an verfügbar.

Der Greifswalder Bioinformatiker Professor Lars Kaderali mahnt zur Vorsicht: "Die Corona-Zahlen entwickeln sich derzeit mit einer hohen Dynamik". Ob in den kommenden Wochen mehr Maßnahmen nötig sind, hängt der Gesundheitsministerin zufolge von der Zahl der Hospitalisierungen und der Auslastung der Intensivstationen ab. "In den Krankenhäusern müssen wir zudem im Blick behalten, dass zum Anstieg der Aufnahme von Corona-Patienten auch Personalengpässe durch Krankheitsausfälle hinzukommen".

Quelle: dpa

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