Mecklenburg-VorpommernViel Beratungsbedarf zu Energiefragen

Wie weit steigen die Energiepreise? Was ist die aktuelle Gesetzeslage zum Thema Heizen? – das fragen sich viele Menschen in Mecklenburg-Vorpommern. 2025 führt die Verbraucherzentrale 3.565 Beratungen.
Schwerin (dpa/mv) - Der Bedarf an Energieberatungen der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern bleibt 2025 weiter hoch. Fragen zu Heizkostenabrechnungen, erneuerbaren Energien, Verbrauch und zu moderner Heiztechnik: "Die Beratungsnachfrage ist insbesondere in den Themenfeldern Energie und Wohnen hoch", teilt Wiebke Cornelius, die Vorständin der Verbraucherzentrale Mecklenburg‑Vorpommern, mit.
14 Energieberatungsgespräche pro Tag
Seit 2021 stieg die Zahl der Energieberatungen um mehr als 1000 Gespräche auf 3.565 Beratungen im letzten Jahr an, wie Mecklenburg-Vorpommerns Verbraucherschutzministerin Jacqueline Bernhardt (Die Linke) anlässlich des Weltverbrauchertags am 15. März mitteilt. Allein 505 dieser Beratungen würden sich auf Rechtsfragen zu Strom- und Gasverträgen beziehen. Damit pendele sich die Zahl bei 14 Beratungen pro Arbeitstag ein, so die Ministerin. Besonders Menschen mit geringem Einkommen würden derzeit Beratung suchen.
Finanzielle Unterstützung der Verbraucherzentrale
Im vergangenen Jahr stellte das Land 927.000 Euro für die Verbraucherzentrale bereit. Die Verbraucherschutzministerin unterstreicht, die im Bundesland verteilten sechs Beratungsstellen und 23 Energiestützpunkte der Verbraucherzentrale seien besonders in diesen Zeiten auf Unterstützung von Bund und Land angewiesen.