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Niedersachsen & Bremen Forscher entlocken Seegurken Antifouling-Geheimnis

Eine Seegurke der Gattung Holothuria Hilla liegt in einem Glasgefäß. Foto: Sina Schuldt/dpa

(Foto: Sina Schuldt/dpa)

Oldenburg/Wilhelmshaven (dpa/lni) - Ein Forscherteam der Universität Oldenburg hat in einem mehrjährigen Projekt Seegurken untersucht, um die Resistenz der Meerestiere gegen den Bewuchs durch Mikroorganismen sowie Seepocken und Muscheln zu erklären. Dabei fand das Team um den Meeresbiologen Peter Schupp heraus, dass sich die auch als Seewalzen oder Holothurien bekannten Seegurken mit Saponinen gegen unliebsame Mitbewohner zu Wehr setzen. Das Wissen könnte bei der Entwicklung umweltfreundlicher Antifouling-Lacke helfen, die Schiffe oder marine Messgeräte länger vor Bewuchs schützen könnten. Das Projekt am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) war Teil des vom Bundesforschungsministerium geförderten Programms "Biodiversity&Health". Ihre Erkenntnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Marine Drugs".

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