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Niedersachsen & BremenInsa-Umfrage: SPD bei Landtagsfrage vorn – CDU verliert

11.09.2026, 22:08 Uhr
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Am Sonntag stehen in Niedersachsen Kommunalwahlen an. Kurz vorher zeigt eine neue Umfrage zu einer hypothetischen Landtagswahl: Für die CDU weht der Wind eher ungünstig.

Hannover (dpa/lni) - Die SPD liegt in einer neuen Insa-Umfrage zur politischen Stimmung auf Landesebene in Niedersachsen vorn. Bei der Sonntagsfrage, wen die Befragten aktuell bei einer Landtagswahl wählen würden, erreicht die Partei von Ministerpräsident Olaf Lies in der Erhebung im Auftrag von "Bild" 26 Prozent – ein Prozentpunkt mehr als im April.

Die CDU folgt mit 22 Prozent. Für die Christdemokraten ist es ein Rückgang um drei Prozentpunkte gegenüber der vorherigen Insa-Umfrage, in der sie mit den Sozialdemokraten noch gleichauf lagen. Nun steht die CDU nur knapp vor der AfD, die einen Punkt zulegt und auf 21 Prozent kommt.

Die Insa-Erhebung bezieht sich ausschließlich auf eine mögliche Landtagswahl und erlaubt daher keine Aussage zur politischen Stimmung im Hinblick auf die Kommunalwahlen an diesem Sonntag. Der nächste niedersächsische Landtag wird regulär im kommenden Jahr gewählt. Für die Online-Umfrage befragte Insa vom 1. bis zum 8. September 1.000 Menschen.

Grüne legen drei Punkte zu

Am stärksten zulegen können in der Insa-Umfrage die Grünen, für die es gegenüber dem Frühjahr um drei Punkte auf 15 Prozent nach oben geht. Die Linke kommt auf 6 Prozent (minus ein Punkt) und die FDP 5 Prozent (plus eins). Das BSW kommt auf 3 Prozent, sonstige Parteien zusammen auf 2 Prozent.

In einer Allensbach-Umfrage aus dem Februar hatte die CDU mit 27 Prozent noch knapp vor der SPD mit 26 Prozent gelegen. Die AfD erreichte damals ebenfalls 21 Prozent.

Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Insa gibt eine maximale statistische Fehlertoleranz von 3,1 Prozentpunkten an. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen für den Wahlausgang.

Quelle: dpa

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