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Niedersachsen & Bremen Neuzulassungen: Minus bei Verbrennern, Plus bei E-Autos

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Hannover/Bremen (dpa/lni) - Die Zahl der neu zugelassenen Autos ist in Niedersachsen im vergangenen Jahr spürbar zurückgegangen. Das Ergebnis weist 269.551 Zulassungen aus und damit einen Rückgang von 10,2 Prozent im Vergleich zu 2020 (300.162), wie der Landesverband des Kfz-Gewerbes Niedersachsen-Bremen am Montag mitteilte. Während Autos mit Verbrenner-Motoren zweistellige Minuszahlen einfuhren, gab es bei Elektro-Pkw hohe zweistellige Zuwächse.

Die Statistik für 2021 führt für Niedersachsen 108.546 (Vorjahr: 140 161) Benziner und 62.844 (87 968) Diesel-Fahrzeuge auf. Dem stünden mit 40.084 (Vorjahr: 27 027) reine batteriebetriebene Neuwagen und 27.969 (20 418) Plug-in-Hybride gegenüber. Ein Plus von rund 48 beziehungsweise 37 Prozent.

Die Halbleiter-Krise und die unterbrochenen Lieferketten belasteten das Geschäft in den Autohäusern stark, betonte Verbandspräsident Karl-Heinz Bley mit Blick auf die "roten Zahlen" im Autojahr 2021. Noch klarer war das Minus im Bundesland Bremen, wo im Vorjahr 15.561 Neuzulassungen registriert wurden - ein Rückgang von 11,6 Prozent zu 2020 (17.607). Der Verband verwies auf die Länderstatistik des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA).

Deutlich angezogen hat im zurückliegenden Jahr auch im Nordwesten die Nutzung der Kaufzuschüsse, die Staat und Industrie für den Hochlauf der E-Mobilität bereitstellen. Nach Angaben des Kfz-Landesverbandes stieg die Inanspruchnahme der Förderung im Vergleich zu 2020 auf mehr als das Zweieinhalbfache - die 59.356 Prämien entsprachen einem Volumen von insgesamt rund 450 Millionen Euro in Niedersachsen.

Quelle: dpa

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