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Niedersachsen & BremenÜberflüssige Bundesländer? Bovenschulte verteidigt Bremen

14.01.2026, 08:41 Uhr
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(Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa)

Bremens Bürgermeister weist einen Söder-Vorschlag zur Neuordnung der Bundesländer zurück. Der Zwei-Städte-Staat sei sehr wohl leistungsfähig.

Bremen (dpa/lni) - Die Forderung von CSU-Chef Markus Söder nach einer Neuordnung der Bundesländer stößt bei Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte auf Ablehnung. Wenn Söder von Bundesländern spreche, die nicht mehr leistungsfähig seien, könne er nicht Bremen gemeint haben, zitierte der "Weser-Kurier" den SPD-Politiker.

"Wir sind Space City Nr. 1 in Deutschland, liegen beim Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner im Ländervergleich auf Platz zwei hinter Hamburg und verschiffen über unsere prosperierenden Häfen auch Produkte aus München und Nürnberg in alle Welt", sagte Bovenschulte.

Zudem gehe es bei den Bundesländern nicht nur um Verwaltungsstrukturen, sondern auch um Heimat, Verbundenheit, Geschichte und Identität. "Und damit spielt man nicht. Das sollte gerade ein bayerischer Ministerpräsident wissen."

Was Söder gesagt hat

Söder hatte nach Teilnehmerangaben auf der Winterklausur der CSU-Landtagsfraktion gesagt, es könne nicht sein, dass einige Länder kaum noch lebensfähig seien und von Bayern und anderen bezahlt werden müssten.

Welche Neuordnung ihm vorschwebt oder welche Bundesländer er zusammenlegen würde, sagte Söder demnach nicht. In der Vergangenheit, beim politischen Aschermittwoch 2024, hatte er aber beispielsweise als Möglichkeit angedeutet, man könnte Bremen und das Saarland "einsparen".

Quelle: dpa

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