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Niedersachsen & BremenWo Hundebesitzer am meisten Steuern zahlen müssen

08.10.2026, 12:46 Uhr
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Für die treuen Vierbeiner wird jährlich eine Steuer fällig. Wie hoch diese ausfällt, unterscheidet sich örtlich stark.

Hannover/Bremen (dpa/lni) - Wer in Seelze oder Hannover einen oder mehrere Hunde besitzt, zahlt vergleichsweise viele Steuern im Nordwesten. Das geht aus einer Datenerhebung des Bundes der Steuerzahler hervor. Demnach liegt dort die Hundesteuer in diesem Jahr bei 158 beziehungsweise 150 Euro für das erste Tier.

Der Steuerzahlerbund hat für die Erhebung nach eigener Aussage alle 941 niedersächsischen Städte und Gemeinden sowie Bremen und Bremerhaven abgefragt. Besonders gering ist demnach die Hundesteuer häufiger in der Grafschaft Bentheim. In mehreren Orten dort, etwa Engden, Isterberg oder Quendorf zahlen Bürgerinnen und Bürger für den ersten Hund lediglich 15 Euro pro Jahr. In ganz Niedersachsen liegt die Hundesteuer durchschnittlich bei 52,34 Euro pro Jahr.

In Bremen liegt die Hundesteuer für das erste Tier bei 150 Euro, in Bremerhaven bei 90 Euro.

Extra-Kosten für weitere oder gefährliche Hunde

Wer mehr als einen Hund besitzt, zahlt laut dem Steuerzahlerbund in der Regel noch mehr. Für den zweiten und dritten Hund werden demnach höhere Steuersätze fällig. Den Angaben nach besteuern lediglich 28 Kommunen den zweiten und dritten Hund in gleicher Höhe wie den ersten. Bei der gesamten Steuerlast für zwei oder drei Hunde liegen ebenfalls Seelze und Hannover an der Spitze.

Besonders tief in die Tasche greifen müssen Menschen mit Hunden, die als gefährlich eingestuft werden. Welche Hunde oder Rassen das betrifft, ist örtlich unterschiedlich. Für sie wird meist ein eigener, höherer Steuersatz fällig. Das betrifft etwa Menschen im Landkreis Stade, wenn sie in Ahlerstedt, Brest oder Oldendorf wohnen. Dort werden 1.000 Euro für den ersten Hund pro Jahr fällig - Spitzenwert in dieser Kategorie.

Quelle: dpa

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