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Nordrhein-WestfalenNahverkehr in diversen Städten lahmgelegt

17.03.2026, 04:08 Uhr
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Warnstreik-Aufruf der Gewerkschaft Verdi: Busse und Stadtbahnen bleiben heute vielerorts in den Depots. Auf diese Situationen müssen sich viele Pendler in diversen Städten erneut einstellen.

Düsseldorf (dpa/lnw) - Keine Stadtbahnen und nur wenige Busse: In diversen Städten von Nordrhein-Westfalen ist der Nahverkehr weitgehend lahmgelegt. Die Gewerkschaft Verdi hat in allen Regionen des Bundeslandes Fahrerinnen und Fahrer von kommunalen Verkehrsbetrieben heute zum Warnstreik aufgerufen.

Busse und Stadtbahnen stünden in den bestreikten Betrieben von der frühesten Frühschicht bis zur spätesten Spätschicht still, teilte die Gewerkschaft mit. Erfahrungsgemäß fahren einige Busse privater Subunternehmen. Die Warnstreiks beziehen sich zudem nicht auf S-Bahnen und Regionalzüge.

Unter den Nahverkehrsbetrieben sind am Dienstag laut Verdi-Angaben nicht betroffen: Wupsi in Leverkusen, die Bahnen der Stadt Monheim, Stadtbus Gütersloh, die Stadtwerke Münster und die Stadtwerke Hamm. Die Aseag in Aachen ist ohnehin nicht Bestandteil der laufenden Tarifverhandlungen.

Hintergrund der Warnstreiks ist der Tarifkonflikt im kommunalen Nahverkehr. Dabei geht es um die Arbeitsbedingungen der etwa 30.000 Beschäftigten in rund 30 Nahverkehrsbetrieben in NRW. In zwei Verhandlungsrunden ist keine Einigung erzielt worden. Die dritte Tarifrunde beginnt am 24. März.

Verdi hat die Warnstreiks ausgeweitet. Am Donnerstag (19. März) ist ebenfalls damit zu rechnen, dass Busse und Bahnen vielerorts in den Depots bleiben.

Quelle: dpa

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