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Nordrhein-WestfalenRhein teils auf Rekordtief – Prognose leicht entspannt

31.07.2026, 13:39 Uhr
Ein-Schiffswrack-ist-am-Rhein-zu-sehen-Wegen-des-niedrigen-Wasserstands-ist-der-Aalschokker-an-der-Muendung-zum-Silberseee-wieder-zu-sehen
(Foto: Federico Gambarini/dpa)

Die Prognose für das Niedrigwasser im Rhein fällt weniger extrem aus als zuletzt. An mehreren Pegeln könnten dennoch neue Rekord-Tiefstände erreicht werden.

Duisburg (dpa/lnw) - Für das rekordverdächtige Niedrigwasser im Rhein fällt die Prognose nicht mehr ganz so düster aus. Nach einer neuen Abschätzung des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Rhein sind an mehreren Pegeln in Nordrhein-Westfalen Rekord-Tiefstände wahrscheinlich, aber nicht an allen.

Am Pegel Köln wird heute für den späten Nachmittag ein Pegelstand von 69 Zentimetern erwartet. Damit würde genau der bisherige Rekord-Tiefstand vom 23. Oktober 2018 wieder erreicht, aber kein neuer Rekord aufgestellt. Zwei Tage zuvor war noch ein Unterbieten um 2 Zentimeter befürchtet worden.

Am Pegel Duisburg-Ruhrort wird für heute am späten Abend ein Pegelstand von 152 Zentimeter erwartet. Das wären 1 Zentimeter weniger als der bisherige Rekord-Tiefstand vom 23. Oktober 2018. Vor zwei Tagen war noch ein Unterschreiten der dortigen Tiefstmarke um 5 Zentimeter befürchtet worden.

Am Pegel Düsseldorf wird nach der Prognose ein neuer Negativ-Rekord von 22 Zentimeter für den frühen Samstagmorgen erwartet. Das wäre 1 Zentimeter weniger als der historische Tiefstand vom 23. Oktober 2018. Zunächst waren zwei Zentimeter weniger vorhergesagt worden.

Für den Pegel Emmerich kurz vor der Grenze zu den Niederlanden ist kein Negativwert mehr in der Abschätzung des Amtes enthalten. Hier wird für den Sonntagvormittag der Pegelstand von null statt minus 3 vorhergesagt. Der bisher niedrigste dort gemessene Wert waren minus 1 am 18. August 2022.

Die Fahrrinne im Rhein ist deutlich tiefer als der jeweilige Pegelstand null am Ufer. Schiffe können weiter fahren, allerdings mit deutlich weniger Ladung. Die Pegelstände der einzelnen Messstationen sind nicht direkt miteinander vergleichbar, da es keinen einheitlich ausgerichteten Nullpunkt der Pegel gibt.

Quelle: dpa

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