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Nordrhein-Westfalen Stadt Detmold: Freibadwasser wird nicht mehr geheizt

Ein Mann schwimmt in einem Freibad Bahnen.

(Foto: Joerg Carstensen/dpa/Symbolbild)

Detmold (dpa/lnw) - Die Stadt Detmold schaltet in ihren Freibädern die Gasheizung für das Wasser in den Becken ab. Damit leiste die Kommune ihren Beitrag zur Sicherung der Gasreserven vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und die damit verbundenen möglichen Probleme in den Wintermonaten beim Heizen. Das teilte die Stadt am Dienstag mit.

Betroffen sind demnach vier Freibäder. "Welche Auswirkungen das auf die Wassertemperatur haben wird, können wir nicht genau sagen", erklärt Uwe Düker vom Team Sport und Bäder in der Mitteilung. Bleibe der Sommer so wie gerade, werden die Schwimmer weiterhin angenehme Badetemperaturen haben. "Wird es über eine längere Zeit kalt und regnerisch, dann werden wir das auch in den Schwimmbecken merken."

Die Stadt bittet die Badegäste um Verständnis. Verantwortlich für die Entscheidung seien nicht die Bediensteten in den Freibädern oder die Vertreter der Vereine. "Wenn die Bundesregierung die Alarmstufe eines Notfallplans ausruft und wir erkennbar auf eine kritische Situation im Winter zulaufen, dann können wir hier nicht einfach in der normalen Tagesordnung weiter machen", sagte die Erste Beigeordnete der Stadt, Miriam Mikus.

Quelle: dpa

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