Nordrhein-WestfalenStadt fordert Abriss von einsturzgefährdetem Haus

Ein einsturzgefährdetes Haus sorgt für Umwege in Wuppertal. Jetzt setzt die Stadt dem Eigentümer eine Frist: Abriss oder Sanierungsplan innerhalb von vier Wochen.
Wuppertal (dpa/lnw) - Seit Wochen behindert ein einsturzgefährdetes Haus an einer Verkehrsachse den Autoverkehr in Wuppertal, nun zieht die Stadt die Reißleine: Der Eigentümer wurde aufgefordert, das Haus innerhalb von vier Wochen abzureißen. Er habe trotz Gesprächen bislang kein belastbares Konzept vorgelegt, um die Gefahr zu beseitigen, teilte die Stadt mit.
Alternativ zum Abriss könne er innerhalb der Frist einen Sanierungs- und Rettungsplan vorlegen. Dieser müsse nachvollziehbar darstellen, wie die Gefährdung beseitigt und das Gebäude gesichert werden soll.
Die Sperrung des Bereichs um das Haus habe erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr und die Mobilität in dem Gebiet. Die Bürger müssten derzeit große Umwege in Kauf nehmen. Die Einschränkungen seien auch für Landwirte und Unternehmen problematisch. Weil die Bodenplatte des Hauses unterspült war, hatten Wände im Haus nachgegeben. Es wurde Mitte Mai evakuiert.