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Rheinland-Pfalz & Saarland Flutschäden: Bestattungen im Kreis Ahrweiler schwierig

Völlig zerstört ist diese Brücke über die Ahr in Ahrweiler nach der Flutkatastrophe. Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild

(Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild)

Bad Neuenahr-Ahrweiler (dpa/lrs) - Fast zwei Wochen nach der zerstörenden Flut im Ahrtal sind im Kreis Ahrweiler teilweise noch immer Friedhöfe zerstört. Es sei dort schwierig, Tote beizusetzen, erklärte der Bestatterverband Rheinland-Pfalz. "Grabmonumente wurden verschoben, Trümmer und Schlamm konnten zum Teil noch nicht komplett beseitigt werden", sagte Christian Jäger, der als Geschäftsführer die beiden Bestatterverbände Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen vertritt. In solchen Fällen könnten die Behörden die Beisetzungsfrist von zehn Tagen relativ problemlos verlängern.

Aktuell stehe oftmals noch nicht fest, wo Verstorbene überhaupt beigesetzt werden könnten. "Da muss natürlich auf die Angehörigen Rücksicht genommen werden. Es macht ja keinen Sinn, die gestorbenen Menschen in weit entfernten Orten beizusetzen", sagte Jäger.

Mit Blick auf die Bestattungsunternehmen selbst habe es im besonders betroffenen Kreis Ahrweiler drei Unternehmen gegeben, bei denen die Betriebe sowie die Fahrzeuge durch die Überflutung in Mitleidenschaft gezogen wurden. Gleichwohl würden sich die Betriebe in der Region solidarisch gegenseitig helfen.

Der Bestatterverband mit Sitz in Düsseldorf vertritt in Rheinland-Pfalz etwa 200 und in Nordrhein-Westfalen 1000 Betriebe.

© dpa-infocom, dpa:210728-99-567852/3

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