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Rheinland-Pfalz & SaarlandWetterdienst: Mit 41,1 Grad Hitzerekord in Rheinland-Pfalz

27.06.2026, 21:18 Uhr
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Nächte ohne Abkühlung und Temperaturhöchstwerte: Die Hitzewelle sorgt in Rheinland-Pfalz für extreme Belastungen. Am Samstag ist erneut ein Rekord geknackt worden.

Mainz/Offenbach/Main (dpa/lrs) - Die extreme Hitzewelle treibt die Temperaturen in Rheinland-Pfalz auf Rekordwerte. Am Samstag wurden in Trier-Zewen und in Andernach 41,1 Grad gemessen - so viel wie noch nie zuvor an einer DWD-Wetterstation in dem Bundesland. Der Wert ist vorläufig und kann vom Wetterdienst noch korrigiert werden. Damit wurden binnen zwei Tagen in Folge Höchstwerte gemessen. Der lag zuvor bei 40,7 Grad.

In Deutschland werden seit 1881 systematisch Wetterdaten aufgezeichnet. Das Messnetz des Deutschen Wetterdienstes umfasst rund 2.000 Stationen.

Seit Tagen sorgt eine Hitzewelle in Deutschland für Temperaturen bis an die 40-Grad-Marke und lässt auch die Menschen in Rheinland-Pfalz kräftig schwitzen. Die Belastung ist auch deshalb so groß, weil die Temperaturen aktuell nachts keine wirkliche Abkühlung bringen.

In sogenannten tropischen Nächten sinken die Werte nicht unter 20 Grad Celsius, was den Schlaf und die nächtliche Erholung beeinträchtigt. Städte heizen sich tendenziell noch mehr auf, weil sie mehr versiegelte Flächen als Orte im ländlichen Raum haben.

Extreme Wetterlagen nehmen zu

Extreme Wetterlagen wie diese sind wegen der Klimakrise hierzulande häufiger geworden - und dürfte noch weiter zunehmen. Zahlen des DWD belegen, dass die durchschnittliche Zahl der Tage mit Temperaturen über 30 Grad in Deutschland zugenommen hat.

Die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz rät generell dazu, bei großer Hitze körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Besonders älteren Menschen, Pflegebedürftigen, chronisch Kranken, Schwangeren oder Kindern drohten gesundheitliche Schäden. Ausreichend trinken, möglichst im Schatten oder zu Hause bleiben und nur am frühen Morgen oder späten Abend die Wohnung lüften.

Quelle: dpa

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