Rheinland-Pfalz & SaarlandLeibniz-Preis 2021 geht auch ins Saarland
Bonn/Saarbrücken (dpa/lrs) - Der saarländische Wissenschaftler Rolf Müller gehört zu den zehn Preisträgern des renommierten Leibniz-Preises 2021. Der 55-Jährige ist Direktor des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland und Professor an der Universität des Saarlandes. Er forscht auf dem Gebiet der Naturstoffe und der Biomedizinischen Mikrobiologie.
Die für jeden Preisträger mit einem Preisgeld von 2,5 Millionen Euro verbundene Auszeichnung geht insgesamt an jeweils zwei Forscher aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, den Naturwissenschaften und aus den Ingenieurwissenschaften sowie vier aus den Lebenswissenschaften, wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) am Donnerstag in Bonn mitteilte.
Wegen der Corona-Pandemie wird der wichtigste deutsche Forschungsförderpreis am 15. März 2021 in einem virtuellen Rahmen verliehen. Das Preisgeld können die Forscher bis zu sieben Jahre lang ohne bürokratischen Aufwand für ihre Arbeit nutzen.
Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis wird seit 1986 jährlich von der DFG verliehen. Die Auszeichnung für 2021 eingerechnet, wurden seitdem 388 Leibniz-Preise vergeben. Neun Preisträger erhielten nach der Auszeichnung später auch den Nobelpreis, darunter auch die beiden diesjährigen Nobelpreisträger Emmanuelle Charpentier (Chemie) und Reinhard Genzel (Physik).
Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) gratulierte Müller zur Auszeichnung. "In der aktuellen Zeit trägt Professor Müller mit seinen herausragenden Forschungsarbeiten dazu bei, wichtige Fortschritte in der Bekämpfung von Krankheiten zu erzielen", sagte er.