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Rheinland-Pfalz & SaarlandOpernfestspiele gehen 2027 bei Überherrn über die Bühne

21.08.2026, 14:53 Uhr
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Von der Halde zur Sendehalle: Die Opernfestspiele wechseln im nächsten Jahr von einem besonderen Ort zum anderen. Was der Grund ist.

Ensdorf (dpa/lrs) - Die Opernfestspiele - bisher am Saarpolygon - haben für 2027 ihren Ausweichspielort gefunden: Das Gelände an der ehemaligen Sendeanlage des Europasenders Europe 1 bei Berus (Gemeinde Überherrn). Die Halde Ensdorf, auf der die Festspiele seit 2024 inszeniert wurden, stehe wegen Bauarbeiten nicht zur Verfügung, teilte Festspielleiter Joachim Arnold mit.

Wie auch bei den Inszenierungen am Saarpolygon solle "die Landmarke" intensiv in die Inszenierung einbezogen werden, hieß es. 2027 stehe nach der Oper "Zauberflöte" (2024 und 2025) und dem Musical West Side Story (2026) wieder eine bekannte Oper auf dem Spielplan, teilte Arnold mit. Der Titel solle nach den diesjährigen Opernfestspielen vorgestellt werden.

Bisher gibt es die Opernfestspiele am Saarpolygon auf der Bergehalde in Ensdorf: Das ist eine rund 30 Meter hohe Großskulptur aus Stahl, die als das zentrale Denkmal zum Ende des Bergbaus im Saarland errichtet wurde.

Acht Vorstellungen im August 2027 geplant

Die Sendehalle Europe 1 wurde 1945/1955 erbaut. Die muschelförmige Halle gilt als Verquickung von seinerzeit modernster Radiotechnik und avantgardistischer Architektur. Der Sendebetrieb war Ende 2019 eingestellt worden.

"Die Geschichte des Senders ist intensiv mit der des Saarlandes verbunden. Jeder kennt den Ort zumindest aus der Ferne, und doch war er bisher immer irgendwie unerreichbar. Das verbindet ihn mit dem Saarpolygon", sagte Arnold. Für August 2027 seien acht Vorstellungen mit einer Gesamtkapazität von 12.000 Plätzen geplant.

Quelle: dpa

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