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ThüringenMinisterium: Straftäter nach Tunesien abgeschoben

21.08.2026, 14:21 Uhr
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Thüringen will wie andere Bundesländer auch Straftäter mit ausländischer Herkunft konsequenter abschieben. Nun ging es um einen Mann, gegen den 30 Ermittlungsverfahren liefen.

Erfurt (dpa/th) - Ein Tunesier, gegen den 30 Ermittlungsverfahren liefen, ist von Thüringen in sein Geburtsland abgeschoben worden. Thüringens Migrationsministerin Beate Meißner (CDU) sprach von einem Intensivstraftäter, der 2024 nach Deutschland kam und dessen Asylantrag abgelehnt wurde. Er habe seine Integrationsunwilligkeit durch Straftaten unter Beweis gestellt.

Seit diesem Mai sei der Mann immer wieder wegen Delikten auffällig geworden - darunter des Verdachts auf Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und Körperverletzung.

Mitte August habe das Verhalten des Tunesiers zu polizeilichem Unterbindungsgewahrsam geführt - dabei habe er seine Zelle erheblich beschädigt und sei in die Justizvollzugsanstalt Hohenleuben gebracht worden. Auch dort sei es zu weiteren strafrechtlich relevanten Vorfällen gekommen, so das Ministerium.

Letztlich habe die Ausländerbehörde des Saale-Holzland-Kreises den Tunesier ohne Gewährung einer Ausreisefrist ausgewiesen. Innerhalb von zwei Tagen sei die Abschiebung organisiert worden. "Das gemeinsame Vorgehen hat weitere Taten des Mannes in unserem Land verhindert und so die Sicherheit hier gestärkt. Wir werden auch weiterhin keine Personen dulden, die unsere Werte nicht anerkennen und Straftaten begehen", erklärte die Ministerin.

Quelle: dpa

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