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Rheinland-Pfalz & SaarlandStephan Toscani führt Saar-CDU in Wahlkampf

04.09.2026, 19:43 Uhr
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In gut sieben Monaten wird im Saarland ein neuer Landtag gewählt. Die CDU ist in den Startlöchern. Ihr Ziel: aus der Opposition zurück in die Staatskanzlei.

Eppelborn (dpa/lrs) - Die CDU im Saarland hat Parteichef Stephan Toscani zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl am 18. April 2027 gewählt. Auf einer Landesvertreterversammlung in Eppelborn stimmten 91,3 Prozent für den 59-Jährigen, der die CDU Saar seit Mai 2022 führt.Toscani bekam 303 Ja-Stimmen bei 333 abgegebenen Stimmen. Drei Vertreter enthielten sich.

In einer kämpferischen Rede vor seiner Wahl erhob Toscani den Führungsanspruch einer künftigen Landesregierung an der Saar. "Wir wollen diese Landtagswahl gewinnen", sagte der Jurist. "Wir wollen die Staatskanzlei zurückerobern. Und wir wollen eine Regierung führen, die diesem Land wieder Richtung, Tempo und Vertrauen gibt." Das Saarland verdiene mehr als Stillstand und Rückschritt. Das Saarland könne mehr.

"Und deshalb gehen wir selbstbewusst in diesen Wahlkampf. Wir wissen, was wir können. Wir wollen wieder Nummer eins werden", sagte Toscani.

Die CDU Saar geriet nach ihrer Wahlniederlage der Landtagswahl im März 2022 erstmals seit 23 Jahren wieder in die Opposition. Das Saarland wird seitdem von einer SPD-Alleinregierung mit Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) regiert.

Wirtschaft und Arbeit im Fokus

Ein ganz zentrales Thema für die CDU Saar im Wahlkampf werde laut Toscani sein: eine starke Wirtschaft und Arbeitsplätze. Im Fußball habe das Saarland es mit dem Aufstieg von SV Elversberg in die Bundesliga geschafft. "Lasst uns gemeinsam dafür kämpfen, dass wir auch bei Wirtschaft und Jobs wieder zum Aufsteigerland werden", sagte Toscani.

Bei der Landtagswahl am 27. März 2022 hatte die SPD mit 43,5 Prozent der Stimmen eine absolute Mehrheit geholt. Im aktuellen Landtag stellt die SPD 29 von 51 Abgeordneten. Die CDU hat 19 Sitze, die AfD 3.

Die Landesliste der CDU Saar umfasst 24 Kandidaten. Für Platz zwei hat der Landesvorstand Generalsekretär Frank Wagner vorgeschlagen, für Platz drei Melanie Franke.

Quelle: dpa

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