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Rheinland-Pfalz & SaarlandTausende Polizeibeamte an Fastnacht im Einsatz

10.02.2026, 03:32 Uhr
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Mehrere Tausend Polizisten sichern die Straßenfastnacht in Rheinland-Pfalz. Höhepunkt ist der Rosenmontagszug in Mainz. Die Kommunen sind auch im Einsatz.

Mainz (dpa/lrs) - Mehr als 5.000 Polizeikräfte sind nach Angaben des rheinland-pfälzischen Innenministeriums von Altweiberdonnerstag bis Fastnachtsdienstag im Einsatz. Beim Rosenmontagsumzug in Mainz würden etwa 1.120 Kräfte in zwei Phasen eingesetzt, berichtete eine Ministeriumssprecherin. Die Veranstalter rechnen laut Polizei mit 500.000 bis 600.000 Besuchern. In Koblenz, Trier sowie in Ludwigshafen sichern jeweils mehr als 150 Kräfte die Umzüge am Sonntag.

Erhöhte abstrakte Gefährdung

Den Sicherheitsbehörden lägen zwar keine Erkenntnisse oder Hinweise vor, die auf eine konkrete Gefährdung der Veranstaltungen während der diesjährigen Fastnachtskampagne hindeuteten. "Dennoch ergibt sich aus der aktuellen Sicherheitslage, insbesondere im Kontext des Nahostkonflikts, des Krieges in der Ukraine sowie der Entwicklungen im Iran, eine erhöhte abstrakte Gefährdung."

Für jede größere Veranstaltung würden Sicherheitskonzepte von Veranstaltern und Kommunen in Zusammenarbeit mit der Polizei erarbeitet. Dabei geht es auch um enge Abstimmungen zu Zufahrten. Die Kommunen sind für die Überwachung des Glasverbots in Mainz und eventuelle Messerverbote zuständig.

Videotechnik ist auch im Einsatz

Videotechnik wird auch bei großen öffentlichen Veranstaltungen eingesetzt, beispielsweise in Frankenthal, Zweibrücken, Ramstein, Koblenz und Mainz. In der Landeshauptstadt sind Kameras auf dem Dom, dem Schillerplatz und dem Gutenbergplatz sowie auf dem Veranstaltungsgelände. Zudem werden für die Dauer einiger Veranstaltungen in mehreren Städten individuelle Aufenthalts- und Betretungsverbote ausgesprochen, heißt es im Ministerium.

Bürgerinnen und Bürger werden fortlaufend über die Social-Media-Kanäle der Polizei Rheinland-Pfalz und die WhatsApp-Kanäle der Polizeipräsidien informiert.

Quelle: dpa

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