Rheinland-Pfalz & SaarlandVerkehrslage im Südwesten entspannt sich am Rosenmontag

Nach einem neuerlichen Winterbruch mit Schnee und glatten Straßen ist es in der Nacht zu zahlreichen Unfällen gekommen. Welche Bilanz die Polizei im Saarland und in Rheinland-Pfalz bislang zieht.
Saarbrücken/Mainz (dpa/lrs) - Mit steigenden Temperaturen entspannt sich die Verkehrssituation am Rosenmontag in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Polizeistationen in beiden Bundesländern meldeten auf Nachfrage seit dem Morgen keine weiteren Verkehrsbehinderungen wegen Schnee oder Glätte.
Die saarländische Polizei verzeichnete seit dem frühen Sonntagabend insgesamt 50 Einsätze aufgrund der Witterung. Bei der Hälfte davon habe es sich um meist glättebedingte Verkehrsunfälle gehandelt. Zwei Menschen seien leicht verletzt worden.
Kaum Verletzte bei Unfällen
Überwiegend Blechschäden meldete auch die Polizei in Rheinland-Pfalz. Ein Sprecher der Polizei Mainz sprach am Morgen von "fünf bis zehn" Unfällen im Einsatzgebiet, nur in einem Fall sei eine Person leicht verletzt worden.
Die Polizei Koblenz schätzte die Zahl der Unfälle einem Sprecher zufolge ebenfalls auf einen zweistelligen Bereich. Es habe nur wenige leicht verletzte Menschen gegeben.
"Die Situation hat sich sehr entspannt", sagte ein Sprecher der Polizei Trier. Dort zählte man zuvor lediglich vier Unfälle mit Blechschäden.
Glättegefahr steigt wieder in der Nacht
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes muss bereits in der Nacht zum Dienstag erneut mit glatten Straßen gerechnet werden. Schnee wird von den Meteorologen dann im Tagesverlauf nur in höheren Lagen erwartet. Am Mittwoch kann es aber auch wieder tiefer vereinzelte Schneeschauer geben.