Sachsen-AnhaltAuseinandersetzung an AfD-Wahlkampfstand in Magdeburg

Ein Mann beleidigt zunächst AfD-Wahlkämpfer, dann kommt es zu Gewalt. Die Polizei gibt Details bekannt.
Magdeburg (dpa/sa) - An einem AfD-Wahlkampfstand in Magdeburg ist es nach Polizeiangaben zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung gekommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand beleidigte ein 32-jähriger Passant am Dienstag zunächst die Wahlkämpfer und beschädigte anschließend einen Informationsaufsteller mit Fußtritten. Er sei von zwei Männern bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten worden. Währenddessen sei die 37-jährige Begleiterin des Mannes zunächst in eine verbale und anschließend eine tätliche Auseinandersetzung mit einem 49-Jährigen geraten, teilte die Polizei weiter mit. Die anwesenden AfD-Wahlkämpfer erstatteten einer Mitteilung der Partei zufolge Anzeige. Die Polizei ermittelt.
Erst vergangene Woche war ein 13-jähriger Junge beim Anbringen von AfD-Wahlplakaten in Magdeburg von einem Unbekannten ins Gesicht geschlagen und leicht verletzt worden. Er war nach Polizeiangaben mit seinem Vater unterwegs, der die Wahlplakate im Stadtteil Stadtfeld Ost anbrachte. Ein bislang unbekannter Mann auf einem Fahrrad hatte sich von der Plakatieraktion gestört gefühlt, sich aggressiv geäußert und den Jungen mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der Angreifer flüchtete. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein und sucht Zeugen.