Sachsen-AnhaltBaubranche fordert Investitionen von Schwarz-Rot-Gelb
Magdeburg (dpa/sa) - Die Bauindustrie hat CDU, SPD und FDP zu Investitionen statt einer zu strengen Sparpolitik aufgerufen, sollten die Parteien die neue Landesregierung bilden. "Die Bewältigung der Corona-Pandemie und deren wirtschaftlichen Folgen ist richtigerweise der Kernpunkt des Entwurfs des Koalitionsvertrags", teilte der Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Ost, Robert Momberg, am Freitag mit. "Diese Mammutaufgabe ist jedoch nur mit einer verlässlichen, dauerhaft hohen Investitionsquote zu schaffen."
Die Branche blicke als Konjunkturmotor mit Sorge auf Formulierungen wie "zeitliche Priorisierung von Vorhaben" und "strukturelle Einsparungen", die sich im Vertragsentwurf finden, über den in den kommenden vier Wochen nun die Mitglieder der Parteien abstimmen müssen. Momberg begrüßte die Pläne zur Digitalisierung des Landes als "wichtige Weichenstellung". Beim geplanten Vergabegesetz, das für größere öffentliche Aufträge einen Mindestlohn garantieren soll, forderte der Verbandspräsident, die Arbeitgeber in die Gesetzespläne mit einzubeziehen.
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