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Sachsen-AnhaltEuropäische Forschungsförderung für Hydrologin aus Halle

03.09.2026, 14:36 Uhr
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(Foto: Pia Bayer/dpa)

Extremereignisse wie Hochwasser oder Dürren besser vorhersagen zu können, ist das Ziel der Hydrologin Larisa Tarasova. Die Forscherin aus Halle bekommt nun eine besondere Auszeichnung.

Halle/Magdeburg (dpa/sa) - Für ihre Arbeit zur verbesserten Vorhersage von Extremereignissen erhält die Hydrologin Larisa Tarasova vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Halle den höchstdotierten europäischen Forschungspreis für wissenschaftlichen Nachwuchs. Der Europäische Forschungsrat vergebe an Tarasova einen mit 1,5 Millionen Euro dotierten "Starting Grant", wie das Wissenschaftsministerium in Magdeburg mitteilte. Das sei eine Unterstützung beim Aufbau einer eigenen Forschungsgruppe. Ihr Ziel sei, Hochwasser und Dürren anhand bestehender Strukturen der Erdoberfläche zuverlässiger vorhersagen zu können.

"Grants sind der Goldstaub der EU-Forschungsförderung", erklärte Wissenschaftsminister Armin Willingmann (SPD) und gratulierte. "Der Erfolg von Dr. Larisa Tarasova in diesem harten Wettbewerb ist ein Beleg für ihre starke Expertise und klugen Ideen in einem zukunftsweisenden Forschungsfeld, das auch für Sachsen-Anhalt von großer Bedeutung ist." Der fortschreitende Klimawandel dürfte auch hierzulande für mehr Extremwetterereignisse sorgen.

Quelle: dpa

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