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Sachsen-AnhaltLeuna setzt auf mehr grünen Strom bei der Chemieproduktion

26.08.2026, 11:53 Uhr
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Mit einem neuen Elektrodenkessel setzt Leuna verstärkt auf erneuerbare Energien in der Chemieproduktion. Was sich am Standort jetzt verändert.

Leuna (dpa/sa) - Am Chemiestandort Leuna soll künftig mehr erneuerbarer Strom anstelle fossiler Brennstoffe für die Produktion genutzt werden. Der Standortbetreiber InfraLeuna hat einen neuen Elektrodenkessel mit einer Leistung von 35 Megawatt in Betrieb genommen.

Der Kessel nutzt Strom, um Hochdruckdampf zu erzeugen, der von den Unternehmen am Chemiestandort für ihre Produktion benötigt wird. Nach Angaben von InfraLeuna kann dabei insbesondere Strom aus erneuerbaren Energien eingesetzt werden. Der Dampf wird mit einem Druck von 45 bar erzeugt.

Mit der Anlage sollen fossile Brennstoffe eingespart werden. Zugleich kann der Elektrodenkessel nach Angaben des Unternehmens dazu beitragen, Schwankungen im Stromnetz auszugleichen: Steht viel erneuerbarer Strom zur Verfügung, kann dieser zur Dampferzeugung genutzt werden.

Das sogenannte Power-to-Heat-Projekt wurde gemeinsam mit dem Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz umgesetzt. InfraLeuna versorgt die Unternehmen am Chemiestandort unter anderem mit Energie, Wasser und weiteren Infrastrukturdienstleistungen.

Quelle: dpa

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