Sachsen-AnhaltRettungshubschrauber fliegen 2.318 Einsätze in 2025

Ob Unfall, Notfall oder Verlegung – die Luftrettung in Sachsen-Anhalt ist für die medizinische Notfallversorgung unverzichtbar. Wie sieht die Bilanz 2025 der drei Rettungshubschrauber im Land aus?
Halle (dpa/sa) - Die drei in Sachsen‑Anhalt stationierten DRF‑Rettungshubschrauber wurden im vergangenen Jahr insgesamt 2.318 Mal alarmiert. Die zwei in Oppin bei Halle stationierten Hubschrauber hoben zusammen 1.643 Mal ab, der Magdeburger Hubschrauber flog 675 Einsätze, wie das Landesverwaltungsamt in Halle anlässlich des Tags der Luftrettung an diesem Donnerstag mitteilte. Das Amt ist für den Luftrettungsdienst des Landes zuständig.
In Oppin, eine Ortschaft der Stadt Landsberg im Saalekreis, sind den Angaben nach die Einsatzhubschrauber "Christoph Sachsen-Anhalt" und "Christoph Halle" stationiert. Am Klinikum in Magdeburg-Olvenstedt warte "Christoph 36" auf Einsätze, hieß es. Nur "Christoph Sachsen-Anhalt" ist rund um die Uhr einsatzfähig, die anderen beiden fliegen von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang, wie es hieß.
Es gehe um Einsätze bei Unfällen, Notfällen oder der Verlegung von Patientinnen und Patienten. "Die Luftrettung rettet täglich Leben, oftmals in Situationen, in denen jede Minute zählt", sagte Thomas Pleye, Präsident des Landesverwaltungsamtes. Seine Behörde stelle sicher, dass diese "lebenswichtige Infrastruktur zuverlässig, rechtskonform und auf höchstem fachlichen Niveau betrieben werden kann".