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Sachsen-AnhaltSicherheitskonferenz: Land prüft mehr Schutz in Zügen

18.03.2026, 13:13 Uhr
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Gewalt in Zügen und an Bahnhöfen bleibt ein Problem. Mehr Flexibilität beim Sicherheitspersonal und Bodycams werden als mögliche Lösungen diskutiert. Was außerdem wichtig ist.

Magdeburg (dpa/sa) - Um das Sicherheitsgefühl in Zügen zu verbessern, beraten Land, Polizei, Gewerkschaften und Verkehrsunternehmen über neue Maßnahmen. Neben dem Sicherheitspersonal sei auch das Thema Zivilcourage wichtig, sagte die Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Janina Pfeiffer. "Wir können die Menschen mit Aggressionspotenzial nicht verändern", sagte sie. Aber es sei wichtig, darauf hinzuweisen, dass die Menschen stärker in den Fokus gerückt würden, um ein Umdenken hinzubekommen.

Menschen als Ziele der Angriffe mehr in den Fokus rücken

Hintergrund ist eine bundesweite Debatte nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz Anfang Februar. Auch in Sachsen-Anhalt hatte es in den vergangenen Monaten mehrfach gewaltsame Übergriffe auf Zugbegleiter gegeben. Die EVG-Vorsitzende verwies darüber hinaus darauf, dass Gewalt oder Beleidigungen nicht nur ein Problem in den Zügen seien. Auch an Bahnhöfen oder an den Strecken würden Mitarbeiter oder Techniker immer wieder Ziel von Aggression.

Ziel: Mehr Flexibilität beim Personal

Infrastrukturministerin Lydia Hüskens (FDP) verwies darauf, dass man in Sachsen-Anhalt bereits auf einem guten Weg sei. Verbesserungsfähig sei noch eine gewisse Flexibilität beim Einsatz von Sicherheitspersonal in den Zügen. Dies werde nun geprüft und könnte über die Verträge mit den Verkehrsunternehmen angepasst werden. Auch über die Ausweitung von Modellprojekten mit Bodycams könne nachgedacht werden.

Quelle: dpa

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