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Sachsen-Anhalt Stadtrat in Halle: Umgang mit Impfstoffresten erneut Thema

Ampullen mit dem Corona-Impfstoff stehen auf einem Tisch. Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

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Halle (dpa/sa) - Im Stadtrat in Halle soll es in der Sitzung am Mittwoch (14.00 Uhr) erneut um den Umgang mit Impfstoffresten gehen. Die antragstellende Fraktion Hauptsache Halle & Freie Wähler will in einer Aktuellen Stunde in dem Gremium unter anderem darüber diskutieren, welche Anweisungen die Verwaltung zum Umgang mit Impfresten von den Ministerien erhalten habe. Die Schlussfolgerung liegt nahe, dass es in diesem Zusammenhang auch um den Fall des suspendierten Oberbürgermeisters Bernd Wiegand (parteilos) gehen soll. "Das wird sicher eine Rolle spielen", vermutet auch die Stadtratsvorsitzende Katja Müller (Linke).

Halles Oberbürgermeister ist seit geraumer Zeit von seinen Amtsgeschäften suspendiert. Auslöser der sogenannten Impfaffäre war seine vorzeitige Impfung entgegen der festgelegten Impfreihenfolge und der Umgang mit Impfresten in den Impfzentren zu Beginn des Jahres. Gegen Wiegand laufen staatsanwaltliche Ermittlungen und ein Disziplinarverfahren des Landesverwaltungsamtes.

© dpa-infocom, dpa:210928-99-400447/3

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